Präzisions­arbeit bei der Fas­saden­montage

Dank der Montage der Faserzement­platten nimmt unser Gebäude mehr und mehr Form an. Die Illustrationen des Architekten haben nicht zu viel ver­sprochen: Die aus Faser­zement­platten bestehende Fas­sade präsentiert sich sehr schön und gibt dem Ge­bäude das gewisse Etwas.

Fliegen Sie mit uns um das Haus und sehen Sie den Arbeits­fortschritt. Es geht in grossen Schritten vorwärts und die Ge­bäude­hülle schliesst sich mehr und mehr.  

Mil­limeter­arbeit ist gefordert

Die Firma Spleiss AG leistet hervor­ragende Arbeit und ist bei der Fas­saden­montage richtig ge­fordert. Damit die Faser­zement­platten am richtigen Ort und im richtigen Abstand angebracht werden können, wurde zuerst eine Unter­kon­struktion auf die Holz­fassade montiert. Für die Kons­truktion ist bau­meister­liche Prä­zision gefragt. Diffe­renzen im Ab­stand oder der Höhe der einzelnen Platten verzerren das Fugenbild und  fallen auch einem Laien sofort auf.

Unterkonstruktion

eingehängte Faserzementplatte

Faserzementplatten

Der Gross­teil der Faser­zement­platten wurde bereits auf das erforderliche Mass zugeschnitten und direkt vom Produk­tions­werk auf die Bau­stelle angeliefert. Die Platten haben eine Grösse von 125x150 cm und wiegen rund 125 kg pro Stück. Direkt vor Ort kleben die Spezia­listen der Spleiss AG die Be­festigungs­vor­richtung auf die Zement­platte. Mithilfe des Krans und einer Montage­vor­richtung wird die Platte in Posi­tion ge­bracht und an die Kon­struktion gehängt. Dank eines cleveren Montage­systems kann die Höhe jeder Platte auf den Mil­limeter angepasst werden. Dies alles, um das geome­trisch präzise und optisch ansprechende Fugen­bild zu erzeugen. Bis zum Ende der Platten­montage werden die Spezi­alisten rund 67 Tonnen Faser­zement­platten und kilometerweise Kon­struktions­schienen verbaut haben!

Die Fas­sade sieht, auch wenn noch vom Ge­rüst verdeckt, hervor­ragend und sehr repräsen­tativ aus. Es wird mit Hoch­druck an der Fertig­stellung gearbeitet. Nur die winterlichen Tempe­raturen können den Fort­schritt noch drosseln. Weil lediglich bis 4° Celsius geklebt werden kann, zieht sich unter Umständen die Fertig­stellung der Gebäude­hülle bis Anfang 2022 hin.